LKW-Ausfahrt

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LKW-Treffen im ostfriesischen Emden

Bilderserie von dem Treffen 2011


 „Fliegen alte Laster ein,
muss bald wieder Sommer sein.“

Eine alte Wetterregel begleitet den  Oldtimer-Treff-Münkeboe nunmehr seit 10 Jahren, seitdem Sieben Philipps den Club leitet und  im hohen Norden der Republik die LKW-Veteranenszene tief verankert hat. Nicht nur Kippertreffen mit alten Seilbaggern oder die Frühjahrsausfahrt des OTM sind inzwischen fester Bestandteil des Brummi-Terminkalenders, sondern bereits zum 2. Male ein Ostfriesisches LKW-Veteranentreffen in Emden, so, wie einstmals in Neuharlingersiel.
Emden, wieso Emden? Ganz einfach, da reicht der Platz für alle.
Also auf nach Emden, ist ja „dichtebie“.
Gleich beim Eingang zum Schützenplatz war Rolf Deckers Krupp K 701 zu bewundern mit dem kernigen Zeitaktdiesel, der im Leerlauf fortwährend seinen Namen sagt.

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Die 3 nahtlosen Eisenbahnradreifen der Friedrich Krupp AG auf der Haube des K 701

Mehrere Mercedes 311, sogar ein L3500  haben daneben Aufstellung genommen. Und dann ein richtiger Hammer:

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Horst Zimmerlings  L 4500S, Baujahr 1941 mit Holzaufbau, natürlich auf eigener Achse angereist, ein Augenschmaus, isn´t it?

Ein paar Schritte weiter stand Rolf Diekmanns DKW-Flotte. Rolf hat sich so richtig auf den Zweitakter eingeschossen und die Wirtschaftswunderfahrzeuge haben es ihm besonders angetan.

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Der Fensterbus, der 1956 bereits moderne Designelemente für die Bulliklasse vorgegeben hat, war seiner Zeit weit voraus. Eben, alles schon mal da gewesen…

Plötzlich ein sattes Röhren in der Luft, na klar, ein  Büssing. Und dann rollt ein Traum in rot auf den Platz: Gerhard Kohorsts LS 11 mit Hänger und Kofferaufbau.

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 Fernfahrers Traum: Gerhard Kohorsts LS 11 im „Eduscho-Design“ aus Senden in Westfalen

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Fernfahrers Traum, die Zweite: MB L 6500 mit Plane, Anhängerdreieck, MZ und NSU von Gerd Bünemann aus Versmold

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Oder Fernfahrers Traum, die Dritte: Magirus Merkur als Möbelkoffer mit Hänger, der Walter Höcker gehört

Als Gegenstück war ein MAN-Büssing 11 136 Unterflur zu sehen, der LKW ohne Innenlärm und Dieselgeruch in der Kabine, das war doch mal ein echter Fortschritt.
Natürlich waren Magirus vom 90D 7L bis zum 22D und das ganze Planetenprogramm  traditionell stark vertreten. Dann  mehrere OPEL Blitze, sogar ein Steyer, einige DAF aus dem Nachbarland und selbstredend mehrere Henschel. Hier sei der HS 140 erwähnt mit Auflieger als Koffer von Heinz Bruns aus Scharrel Und, nicht zu vergessen, die Omnibusflotte der Firma Reiter u.a. mit einem O 3500, Fa. Buck (Setra S 208H) und Fa. Gerdes mit dem O 321H.
Und noch ein MB mit der langen Schnauze hatte seinen Auftritt, der Pritschenwagen MB L 5000 von Hermann Huxohl aus Niehorst. Daneben MB 334, 1113, 2624 oder 710 und, und…

Ein Sahnehäubchen von Albertus de Buhr aus Filsum sollte nicht unerwähnt bleiben, ein Ford BB aus Filsum, ja, so was gibt´s wirklich.

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Albertus de Buhrs blauer BB

Insgesamt hatten über 100 Fahrzeuge aus ganz Nordwestdeutschland  die runden Klinkerstraßen Richtung Küste unter die Pneus genommen. Selbst Kenner der Szene waren überrascht von der Vielfalt und der Einzigartigkeit der Exponate, die an der Emsmündung zu sehen waren.
Die Homepage des Clubs www.oldtimer-treff-muenkeboe.de bietet dazu weitere Einblicke zum Stöbern und Träumen.
Das Ganze wurde umrahmt vom rollenden Münkeboer Dörpmuseum, das altes Handwerk zum Anfassen zeigt. Auch der Selbstversuch ist hier ausdrücklich erwünscht.
Als Zwischenmahlzeit werden die obligatorischen drei  Tassen Ostfriesen-Tee gereicht mit Krintstut dazu. Anschließend  vertieft man sich wieder in endlose Dieselgespräche und vereinbart, sich  erneut zu treffen, wenn Sieben Philipps einlädt.
Bis dahin immer 2 Handbreit Diesel im Tank wünscht Euch…

Euer
Peter Pralle
(Schriftgelehrter)